JassLab de Cologne - Eins und Eins

 

Das Sextett JassLab de Cologne spielt modernen Jazz zwischen Freiheit und Form. Im Geiste Ornette Colemans und anderer Avantgarde-Musiker erforscht die Band immer wieder neue Wege, mit unterschiedlichem musikalischen Material umzugehen. Dabei setzen sich die sechs Musiker stilistisch keine Grenzen, schwärmen etwa vom Songthema in freie Improvisationen aus, um dann wieder in einen gemeinsamen Groove zurück zu finden.

 

In ihrem aktuellen Programm interpretieren JassLab de Cologne Bearbeitungen und Arrangements der Musik der großen deutschen Schauspielerin, Autorin und Sängerin Hildegard Knef.

 

Hildegard Knef ist eine Legende: ihre Arbeit offenbart eine fast unglaubliche Bündelung von Talenten kombiniert mit einer einzigartigen Ausdrucksenergie. Für ihren Mann, den britischen Schauspieler und Regisseur David Cameron, war die Knef „a woman and a half“: eine Frau, die in all ihren Facetten weit mehr ausstrahlt, als ein alltäglicher Stern es jemals vermag.

 

Mit eben diesem Facettenreichtum spielen JassLab de Cologne in ihrer Interpretation des Materials, umhüllen die tiefsinnigen und dennoch keineswegs exaltierten Texte und transformieren deren Ausdrucksstärke auf eine andere musikalische Ebene. Von sehr reduzierten, intimen Momenten über spielerisch, experimentelle Klänge bis hin zu draufgängerisch, wagemutigen Kollektiv-improvisationen wird das ganze Spektrum musikalischer Möglichkeiten genutzt. Und daß Hilde viel Spaß hätte, wenn sie dieser Formation beim neu Bearbeiten ihrer Songs zusehen und -hören könnte, dessen kann man sich eigentlich ziemlich sicher sein.

 

 

 PRESSESTIMMEN

 

"Eine grandiose Hildegard-Knef-Hommage ist dem JassLab de Cologne gelungen. (...) Klüger und origineller geht es nicht. Ein großer Wurf eines großartigen Ensembles."

(Jazz Podium Janur 16 Volker Doberstein

 

"Neue Knef-Beschwörungen, fremd und sehr vertraut

wie hier, sind unbedingt willkommen - das JassLab de Cologne hat den Anfang gemacht."

(Liederbestenliste März16, Michael Laages)

 

"Barbara Barth und die hellhörigen Modern Jazz-Artisten des JassLabs

manövrieren leichtfüßig um sämtliche Fallen herum, die in Gestalt von zu viel Retro-Kult

oder nostalgischer Partina lauern könnten."

(nrwjazz.net Februar 16, Stefan Pieper)

Ich hab noch einen Koffer in Berlin - Snippet

 

Eins und eins das macht zwei - Snippet

 

Love for Sale - Snippet

 

Für mich soll's rote Rosen regnen - Snippet

 

In der Stille der Nacht - Snippet

 

Frauen sind keine Engel - Snippet

 

Georg Ruby - p  //  Barbara Barth - voc  //  Markus Koch - tp  //  Sebastian Büscher - ts  // 

Moritz Götzen - b  //  Vincenz Deckstein - dr

 

 

 

 

Georg Ruby ist Mitbegründer des Kölner Jazz Haus (Stadtgarten), Leiter der Jazzabteilung der Hochschule für Musik Saar in Saarbrücken, sowie Initiator des CD-Labels JazzHausMusik. Seine Kompositionen und Arrangements sind auf mittlerweile 23 Tonträgern zu finden. Seine aktuelle Duo-Produktion „Deuxième Bureau“, zusammen mit dem luxemburgischen Bassklarinettisten Michel Pilz, wurde im Januar 2012 vom renommierten „The New York City Jazz Record“ zum Album des Jahres 2011 gewählt.

 

 

 

 

Barbara Barth schloss erfolgreich ihr Studium im Fach Jazzgesang an der Folkwang Universität der Künste in Essen ab. Dabei entwickelte die junge Sängerin eine besondere Vielseitigkeit. So beschäftigt sie sich nicht nur mit dem traditionellen Jazz- und Scat-Gesang, sondern findet ihren Platz ebenso in modernen und instrumentalen Klängen, wo sie auch die Auseinandersetzung mit völlig frei improvisiertem Gesang in keiner Weise scheut. 2015 veröffentlichte sie zusammen mit ihrem Quintett ihr Debütalbum "This is.." auf dem renommierten Mannheimer Label Jazznarts Records.

 

 

 

 



Markus Koch studierte Trompete in Köln und London. Als vielseitiger Musiker ist er in einer Reihe von Formationen aktiv, mit denen er regelmäßig Konzerterfahrungen im In- und Ausland sammelt. Dabei reicht sein musikalisches Spektrum von freier Improvisation bis hin zu kubanischer und afrikanischer Musik. Als Solist des Kölner Blue Art Orchestras nahm er mehrere Cds auf und spielte deutschlandweit Konzerte, unter anderem mit Jazzlegende Kenny Wheeler.

 

 

 

 

Sebastian Büscher hat sich im Laufe seines Jazzstudiums bei Claudius Valk, Frank Gratkowski und Hayden Chisholm hörbar mit den unterschiedlichsten musikalischen Stilen auseinander gesetzt. Diese hat er zu einer ausgesprochen starken und individuellen Formsprache vereinigt, die er als Gast auf zahlreichen Festivals und Konzerten im In- und Ausland präsentieren durfte. 2013 veröffentlichte er sein Debütalbum "Come Daylight" auf dem Kölner Label "JazzHausMusik" und erhielt 2014 ein Stipendium der Fondazione Siena Jazz in Italien.

 

 

 

 

Moritz Götzen studierte an der ArtEZ Hoogeschool voor de Kunsten in Enschede und an der Folkwang Universität der Künste in Essen bei Robert Landfermann. Rasch etabliert er sich in der Szene als gefragter Sideman vieler erfolgreicher Formationen, mit denen er zahlreiche Auftritte in Deutschland, Frankreich, Polen und den Niederlanden absolvierte. Er wirkte bereits bei mehreren CD-Produktionen mit, u.a. mit dem Quartett des renommierten Trompeters Uli Beckerhoff.

 

 

 

 

 

 

Vincenz Deckstein begann 2006 ein Musikstudium in Maastricht, wechselte später an die ArtEZ Hochschule in Arnheim, um bei Rene Creemers und Joop van Erven Schlagzeug für Popular- und Jazzmusik zu studieren und im weiteren Verlauf Latin-Percussion bei Andre Groen. 2008 absolvierte er außerdem erfolgreich den Kontaktstudiengang "Popkurs" in Hamburg. Als Studio- und Livemusiker ist Vincenz Deckstein in den unterschiedlichsten Stilen viel gefragt und absolviert weltweit zahlreiche Konzerte.