"Sie kann scatten like hell, fauchen, kreischen, flüstern, hauchen und auch wunderschön alte Songs singen,

ein bestechender Reichtum an Facetten und Nuancen..."

(JazzZeitung Januar 2020)

 

Barbara Barth

Alles oder nichts. Mut, Risiko und Hingabe. 

Schön und schimmernd, eckig und kantig, wagemutig und sanft…

 

Bereits bei den ersten Tönen von Barbara Barth ist klar, dass eine Frau mit einem spannenden Blick auf die Welt am Mikrofon steht. Ohne zu übertreiben singt sie gefühlvoll und emotional, oder improvisiert energetisch und ausdrucksstark – aber stets ehrlich. Sie lässt sich in die Karten schauen, kommuniziert mit dem Hörer ebenso wie mit ihren Mitmusikern, und lädt bei jeder ihrer Kompositionen und Bearbeitungen dazu ein, sie besser kennenzulernen. Technisch ausgereift und virtuos überrascht Barbara Barth vor allem mit ihrer Vielfalt: Ob beim Interpretieren von Texten oder beim Jonglieren mit wortlosem Gesang, die Sängerin benutzt ihre facettenreiche Stimme mühelos, klingt modern und nahezu instrumental.

 

Schon im Kindesalter begeisterte sich die Sängerin Barbara Barth für Musik. Sie nimmt Unterricht in Klavier und Querflöte, danach folgt klassischer Gesangsunterricht. Aufwachsend in einem kleinen Saarländischen Dorf engagiert sie sich in einem Symphonischen Blasorchester und der Big Band, singt im Chor und in der Schulband. Während die Liebe zur Musik wächst, führt der berufliche Weg die Sängerin zunächst an die Universität Trier, wo sie erfolgreich ein Studium im Fach Psychologie absolviert. Während des Studiums bilden die Liebe zur Musik, weitere Gesangsstunden und ein intensives Auseinandersetzen mit dem Thema Jazz (u.a. als Mitglied des Landesjugendjazzorchester Saar) die Grundlage für die Aufnahme an die Folkwang Universität der Künste in Essen. 2015 schließt Barbara Barth ihr Jazzgesangsstudium dort mit dem Bachelor of Music ab.

 

Dort entwickelte die experimentierfreudige Sängerin ihre besondere stimmliche und stilistische Vielfalt: „Die Scatvielfalt von Barth ist faszinierend, sie braucht keinen Text, um ihre Geschichten zu erzählen." (Melodiva - 25.05.18).

 

Seit 2012 komponiert und arrangiert sie eigene Stücke. Das Barbara Barth Quintett gründet sie 2011 und veröffentlicht mit ihm im Jahr 2015 ihr erstes Album "This is..." auf dem renommierten Label JAZZNARTS Records. Mit dem avantgardistisch-experimentell ausgerichteten Sextett JassLab de Cologne folgt unter dem Titel "Eins und Eins" im Oktober 2015 eine Veröffentlichung mit Bearbeitungen der Musik Hildegard Knefs auf dem Kölner Label JazzHausMusik. Ihre Liebe zum traditionellen Jazz- und Scat-Gesang lebt sie im Ellington Trio aus, mit dem sie 2020 das bereits zweite Studio-Album in den renommierten Hansahaus-Stuios Bonn aufnahm. Auf ihrem zuletzt veröffentlichten Album IN SPHERES (April 2018 JazzHausMusk) im Duo mit Pianist Manuel Krass ging sie abermals neue Wege und setzte nun auch  Elektronik als Klangfarbe ein. Barbara Barth ist Bandstimme der Modern Jazz Big Band Blue Art Orchestra unter der Leitung von Georg Ruby und zudem immer wieder ein gern gesehener Gast anderer Formationen. Mit ihrem neusten Projekt, zusammen mit Cellist Veit Steinmann und Saxophonist Sebastian Büscher, erschließt sich Barbara Barth nun wieder neue Klangfarben und Ausdrucksmöglichkeiten. 

 

Diesen Facettenreichtum und Versiertheit in Bezug auf ihr Instrument Stimme schätzen nicht nur Mitmusiker*innen und Publikum, sondern auch Studierende. Barbara Barth ist seit 2016  Lehrbeauftragte für Jazzgesang, Improvisation und Gehörbildung an der Hochschule für Musik Saar und leitet dort außerdem den Jazzchor. 2020 erhielt sie zudem einen Lehrauftrag für Jazzgesang am Institut für Musik der Hochschule Osnabrück. Hier unterrichtet sie neben den künstlerischen Fächern auch ein Seminar zum Thema "Resilienz - Seelische Gesundheit und Musik". 

 

Mit ihren Projekten wurde sie schon mehrfach von den Jazz-Redaktionen der öffentlich-rechtlichen Sendern (z.B. SR2, SR3, SR Fernsehen, WDR3, WDR Fernsehen) zu Produktionen eingeladen und unterhält eine rege Konzerttätigkeit in ganz Deutschland. So spielte sie bereits Konzerte auf renommierten Bühnen wie u.a. dem Domicil Dortmund, der Jazzschmiede Düsseldorf, dem BIX Jazzclub Stuttgart, dem Nationaltheater Mannheim, dem Loft Köln, dem Stadtgarten Köln, dem Schlot Berlin, dem PENG Festival Essen oder im Rahmen des Festivals "Jazz in den Ministergärten" in Berlin.

 

Als Mit-Initiatorin des PENG Festivals - welches seit März 2016 im Maschinenhaus Essen stattfindet - und Gründungsmitglied des PENG Kollektivs zur Förderung der Gleichstellung im Jazz, engagiert sich Barbara Barth außerdem erfolgreich als Kulturschaffende.

 

 

PRESSESTIMMEN

 

"Sie kann scatten like hell, fauchen, kreischen, flüstern, hauchen und auch wunderschön alte Songs singen,

ein bestechender Reichtum an Facetten und Nuancen..."

(JazzZeitung 2020)

 

"Man sollte diese handwerklich exzellente Sängerin, die hörbar wirklich Lust hat, Geschichten zu erzählen, auf die Merkliste setzten."

(Jazz Podium, März 15 Volker Doberstein)

 

"Barbara Barths verspielte Vokalartistik besticht durch ihre Leichtfüßigkeit. Hellwach und mit glasklarer, junger Stimme

interpretiert ihr Gesang jede Textphrase und jedes Wort."

(Stefan Pieper für nrwjazz.net 25-2-16)

 

"Die Scatvielfalt von Barth ist faszinierend, sie braucht keinen Text, um ihre Geschichten zu erzählen."

(Melodiva 25.05.18)  

 

"..zeigt sich die in Essen lebende, gebürtige Saarländerin als versierte Jazzstimme und geschmackvolle Komponistin, aber auch Arrangeurin von Fremdmaterial, die auch mit dem wortlosen Jonglieren von Silben zu überzeugen weiß."

(Jazzthetik Ausgabe März 2015)

 

"Nicht nur der Beginn macht "What would you do?" (aus dem Album "This is...") zu einem echten Knaller, das Stück brennt in 8 Minuten ein Feuerwerk ab."

(Jazzthing Ausgabe Juni/Juli 2015, Rolf Thomas)

  

"Insbesondere die improvisierten Instrumentalsoli und der Scat-Gesang von Barbara Barth verzückten das Publikum,

es honorierte die grandiose Swingpräsentation mit Zwischenapplaus.“    

(Rheinzeitung 29-6-2017)  

 

"Die Sängerin überzeugt als prägnante Jazzstimme ebenso wie als zarte Balladensängerin und zeigt zudem,

dass sie auch mit wortlosem Gesang prima jonglieren kann.“

(nrwjazz.net 24-1-14)

 

"Fünf Musiker, jung, voller Energie, sich hingebend, mit starkem Ausdruck, Spielfreude pur."

(Kurt Rade über das Barbara Barth Quintett

(Virgin Jazzfaces 29-01-14)

 

"Eine junge, enorm vielseitige Jazzsängerin, begleitet von fünf ebenso jungen und talentierten Instrumentaslisten."

(Iserlohner Kreisanzeiger 27-10-13)

 

 

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 After hearing just a few notes from Barbara Barth's voice it is clear that we are dealing with a woman who has an exciting and original perspective on life and music. Each of her compositions and arrangements seem to be an invitation to delve deeper into her world. The young singer from Essen shares her thoughts and dreams through her music. She communicates this message with the listener and the musicians of her quintet with equal intensity. 

A technically proficient and virtuoso musician Barbara Barth surprises with diversity and versatility. Her singing can be introverted and quiet at one moment and wild and crazy the next, but it‘s always honest and authentic. Her longstanding quintet founded in 2011 functions as the solid backbone for her music. It consists of strong, independent musicians with energy, an open mind and musical sensititivity. The result is a varied program with plenty of space for individual expression in which the sheer joy and passion of making music is not only audible but clearly visible to the spectator. 

Barth is a german native currently living in the city of Essen where she completed her music studies at the Folkwang University in 2014. During her time there she developed a remarkable versatility and skill as evident in the work with her quintet and other musical projects such as an cappella group, a duo with brazilian acoustic guitar player Joao Luis and a traditional jazz trio dedicated to the work of Duke Ellington. Barth devoted intense studies to traditional jazz and vocal improvisation but is equally adept in modern and free forms of improvisation. 

In 2015 Barth released her Debut-Album „This is...“ with the renowned record label JAZZNARTS Records. The album is evidence of her adventurous spirit, courage but most of all her love and dedication to music. It shows us her music as a work in progress with many different chapters that tells a personal tale of life and love.