barth.büscher.steinmann

ALL OR NOTHING AT ALL

Barbara Barth - voc // Sebastian Büscher - ts // Veit steinmann - vcl

 

Alles oder nichts. 

Mut, Risiko und Hingabe. 

Schön und schimmernd, eckig und kantig, 

wagemutig und sanft.

 

Bereits bei den ersten Tönen von Barbara Barth  ist klar, dass eine Frau mit einem spannenden Blick auf die Welt am Mikrofon steht. Ohne zu übertreiben singt sie gefühlvoll und emotional, oder improvisiert energetisch und ausdrucksstark – aber stets ehrlich. Sie lässt sich in die Karten schauen, kommuniziert mit dem Hörer ebenso wie mit ihrer Band, und lädt bei jeder ihrer Kompositionen und Interpretationen dazu ein, sie besser kennenzulernen. Technisch ausgereift und virtuos überrascht Barbara Barth vor allem mit ihrer Vielfalt: Ob beim Interpretieren von Texten oder beim Jonglieren mit wortlosem Gesang, die Sängerin benutzt ihre facettenreiche Stimme mühelos, klingt modern und nahezu instrumental.


 

Mit ihrem Programm „All or nothing at all“ wagt die charismatische Jazzsängerin den Schritt, ihre musikalische Identität ohne Vorbehalte auf die Bühne zu bringen. Ab von den üblichen Rollenklischees sucht sie zusammen mit ihrem Trio aus Sebastian Büscher am Tenorsaxophon und Veit Steinmann am Cello nach alternativen Wegen mit musikalischem Material umzugehen. Neben Eigenkompositionen bilden auch Adaptionen von Jazzrepertoire und Improvisation den Kern des Programms. Großzügig werden ebenso Interessen für andere Musikformen beigesteuert. Da trifft klassische Mehrstimmigkeit auf amerikanische Folksongs, elektronische Momente kontrastieren rein akustische Passagen und die Grenzen zwischen Solist und Begleitung werden bewusst verschleiert. 




Demo-Snippets


Biographie

 

 Die in Köln lebende Sängerin, Komponistin und Gesangsdozentin Barbara Barth absolvierte ein Jazzgesangs-Studium an der Folkwang Universität der Künste in Essen. Ihre Experimentierfreudigkeit und Offenheit für jegliche Art musikalischer Einflüsse bescherte ihr dabei eine enorme Bandbreite und Wandlungsfähigkeit. So findet sie ihren Platz in modernen und instrumentalen Klängen ebenso mühelos, wie im traditionellen Jazz-Gesang oder in der frei improvisierten Musik. Mit ihren Projekte veröffentlichte sie bisher vier, von der Presse durchweg positiv besprochene Alben und ist deutschlandweit unterwegs. Barbara Barth erfüllt Lehraufträge für Jazzgesang, Improvisation und Gehörbildung an der Hochschule für Musik Saar und dem IfM der Hochschule Osnabrück. Als Mitglied des seit 2016 Aufsehen erregenden PENG Kollektivs engagiert sie sich zudem erfolgreich als Kulturschaffende und Verfechterin von Gleichstellung und Gleichberechtigung.

 

"Sie kann scatten like hell, fauchen, kreischen, flüstern, hauchen und auch wunderschön alte Songs singen,  ein bestechender Reichtum an Facetten und Nuancen…"   (JazzZeitung Januar 2020)


Der Kölner Saxophonist Sebastian Büscher hat sich hörbar mit den unter-schiedlichsten musikalischen Formen auseinander gesetzt. In jungen Jahren geprägt durch klassischen Flötenunterricht und Kirchenmusik, wandte sich Sebastian mit 17 dem Saxophon und der improvisierten Musik zu. Von Lehrern wie Claudius Valk, Hayden Chisholm und Frank Gratkowski wurde er mit sehr unterschiedlichen Spielarten der Musik bekannt gemacht. Seine Master-Arbeit schrieb er über den der Cool-Ära angehörigen Saxophonisten Warne Marsh und studierte nebenbei unter anderem traditionelle japanische Flötenmusik und Strukturen der kontemporären komponierten Musik. Diese Einflüsse hat er zu einer ausgesprochen starken und individuellen Formsprache vereinigt, die sich sowohl in seinen Kompositionen als auch Improvisationen wieder-findet, und die er als Gast auf zahlreichen Festivals und Konzerten im In- und Ausland präsentieren durfte. Derzeit ist er mit der Band Laksa als Haussaxo-phonist des renommierten Bielefelder Jazzclubs Bunker Ulmenwall tätig. Außerdem spielt er in seinem eigenen Quartett mit Georg Ruby, einem der Gründerväter der modernen Kölner Jazzszene und arbeitet im Rahmen des ‚Bielefeld Orchestra‘ mit Satoko Fujii zusammen. 2014 erhielt er ein Stipen-dium von der Siena Jazz Foundation. Seit 2017 unterrichtet er an der Universi-tät Oldenburg die Saxophon Klasse. 


Cellist Veit Steinmann, geboren 1988 in München, absolvierte 2017 seinen Master Studiengang Jazz/Pop Cello am ArtEZ Conservatorium Arnhem (NL) und hat seinen Lebens- und Arbeitsmittelpunkt derzeit in Köln. Mit diversen Ensembles und Band-projekten gastiert er auf Bühnen in ganz Deutschland und Europa. Sein musikalischer Horizont erstreckt sich von Jazz über Klassik, Folklore und Rock bis hin zur zeitgenös-sischen Musik. Er ist Gewinner des Futuresounds Wettbewerbs der Leverkusener Jazz-tage 2013 und Finalist sowohl des Conservatorium Talent Awards 2013 Den Bosch (NL) als auch des Wettbewerbs „the records“ der Keep an eye Foundation 2014 Amsterdam (NL). Auf der Internationalen Jazzmesse in Rotterdam 2014 trat er im Show-case der Kategorie Next Generation Jazz auf. 2018 war er Gastdozent auf dem New Directions Cello Festival Köln. Seit 2013 Wirkte er bei über 15 CD Produktionen mit sowie bei Aufzeichnungen des WDR und Theaterproduk-tionen am Düsseldorfer Schauspielhaus.