Resilienztraining für Musiker*innen

Was hält mich gesund bei Leistungsdruck, Lampenfieber und Co.?

Ein künstlerischer Werdegang bietet viele Freiheiten und Raum für eine individuelle, selbstbestimmte Entwicklung. Gleichzeitig geht damit ein hohes Maß an Verantwortung einher, was im Studien- und Berufsalltag zu einer großen Belastung werden kann. Das Empfinden von Selbstzweifeln, Stress und Leistungsdruck kann die künstlerische Kreativität begabter Musiker*innen nicht nur hemmen, sondern auf die Dauer sogar zum erliegen bringen.

 

Für unsere seelische Gesundheit ist es daher enorm wichtig, einen konstruktiven Umgang mit diesen Herausforderungen in Studium und Beruf zu finden:  

 

Was motiviert mich, was hemmt mich?

Wie gehe ich mit Misserfolgen und Zurückweisung um?

Wie kann ich mich selbst Strukturieren und Organisieren?

Wie gehe ich mit Belastungen und Stress um?

Wie bliebe ich gesund trotz Leistungsdruck, Lampenfieber und Co.?

 

Unter dem Titel „Resilienz für Musiker*innen - Was hält mich gesund bei Leistungsdruck, Lampenfieber und Co.?“ biete ich einen vertrauensvollen und professionellen Rahmen, in dem über diese wichtigen Themen informiert und reflektiert wird und schließlich Handlungs- und Bewältigungsstrategien aufgezeigt werden. So können Schlüsselkompetenzen für einen konstruktiven Umgang mit Herausforderungen und Hindernissen erworben werden. Dabei spielen der Umgang mit Stress, Lampenfieber, Leistungsdruck oder Selbstzweifeln ebenso eine Rolle, wie Strategien zur Planung und Organisation des Studien- und Berufsalltags.

 

Das Angebot kann sowohl in Form von Einzelgesprächen, als auch als Workshop und Blockseminar wahrgenommen werden: KONTAKT



PHILOSOPHIE

 

Schon immer lag mir - neben den rein musikalischen Inhalten - das Thema der seelischen Gesundheit in meiner Arbeit als Gesangsdozentin sehr am Herzen. Die Ausarbeitung eines Angebots zum Thema Resilienz und seelische Gesundheit innerhalb meiner Lehrtätigkeit war somit Herzensangelegenheit und logischer Schritt zugleich. Dabei verbinden sich meine beiden Leidenschaften und Berufsausbildungen (Diplompsychologin und Jazzsängerin BA) ideal. Der aus der Positiven Psychologie stammende Begriff der Resilienz wird in jüngster Zeit leider immer häufiger in einem ökonomisch-wirtschaftlichen Zusammenhang benutzt und meint dort die fortwährende Optimierung und Produktivitätssteigerung von Arbeit. Genau das möchte ich nicht vermitteln. Vielmehr geht es darum, ganz explizit Leistungsdruck zu vermindern, persönliche Ressourcen herauszuarbeiten und diese zu stärken, um langfristig seelische Gesundheit zu sichern. Resilienz verstehe ich also als etwas, das uns hilft, mit den an uns gestellten Aufgaben so umgehen zu können, dass wir zufrieden sind, gesund und ausgeglichen bleiben. Das Vertrauen in uns selbst, Aufgaben und Probleme aus eigener Kraft lösen und bewältigen zu können, wird gestärkt, was wiederum zu einem positiven Selbstbild führt. Ich möchte dagegen keine Technik vermitteln, welche die eigene Effizienz steigert, um sich noch mehr verausgaben und überfordern zu können.


Erfahrungen

 

Seit dem SS 2020 biete ich das Seminar mit viel Freude am Institut für Musik der Hochschule Osnabrück sowohl in Präsenz als auch im Online-Format an.

 

Eine Zusammenarbeit steht außerdem mit diesen Hochschulen an:

WS 21/22  HfM Detmold

SS 2022     Folkwang UdK Essen 

 

Seit 2011 berate ich Eltern, Kinder und Jugendliche in einer Familienberatungsstelle der Caritas. 

Lehraufträge für Jazzgesang erfülle ich seit 2016.