"Man sollte diese handwerklich exzellente Sängerin, die hörbar wirklich Lust hat,

Geschichten zu erzählen, auf die Merkliste setzten."

Jazz Podium, März 15

 

 

Bereits bei den ersten Tönen von Barbara Barth ist klar, dass eine Frau mit einem spannenden Blick auf die Welt am Mikrofon steht.

 

Die junge Sängerin und Komponistin lässt sich in die Karten schauen, kommuniziert mit dem Hörer ebenso wie mit ihrem Quintett, und lädt bei jeder ihrer Kompositionen und Bearbeitungen dazu ein, sie besser kennenzulernen. Technisch ausgereift und virtuos überrascht Barbara Barth vor allem mit ihrer Vielfalt. Ohne zu übertreiben singt sie gefühlvoll und emotional, oder improvisiert wild und vielleicht ein bisschen verrückt – aber stets ehrlich. Dabei kann sie sich ganz in das sichere Netz ihres bereits 2011 gegründeten Quintetts fallen lassen: Allesamt unabhängige und ausdrucksstarke Spieler, die energetisch nach Vorne gehen, sich gleichzeitig aber kommunikativ und mit offenen Ohren in den richtigen Momenten zurücknehmen und sensible Begleiter sind. Was entsteht, ist ein abwechslungsreiches Programm mit viel Raum für jeden Einzelnen in der Gruppe, bei dem man Spielfreude, Energie und Leidenschaft der Fünf nicht nur hören, sondern auch sehen kann.

 

Barbara Barth, die erfolgreich ein Jazzgesangsstudium an der Folkwang Universität der Künste in Essen absolvierte und mittlerweile einen Lehrauftrag für Jazzgesang an der Hochschule für Musik Saar inne hat, veröffentlichte im Januar 2015 mit ihrem Quintett das Debut-Album "This is..." auf dem Label Jazznarts Records. 

 

In ihrem aktuellen Programm bearbeitet und interprtiert die Sängerin zusammen mit ihrem Quintett deutsche Lieder der 30er bis 60er Jahre aus dem Repertoire großer deutscher Musiker/innen wie Hildegard Knef, Marlene Dietrich, Udo Lindenberg, Theo Mackeben, Zara Leander oder Charly Niessen. Es entsteht ein Musik, die modern und mutig, experimentell und spielerisch, intim und tiefgründig ist und die vor allem eines in den Mittelpunkt stellt: die authentische Interpretation dieser wunderbaren Texte. 

 

Barbara Barth (voc), Florian Boos (ts), Manuel Krass (p), Philipp Klahn (dr), Moritz Götzen (b)